Skilager 19. bis 24. Januar 2014

Ski alpin in Oberwiesenthal

 

Die Sportlehrer der RS Jarmen fuhren kurz vor den Halbjahresferien (19. bis 24. Januar 2014) mit 23 Schüler/innen zur Skiausbildung mittlerweile schon zum dritten Mal nach Oberwiesenthal. Die Wetterprognosen sahen in diesem Jahr nicht gut aus. Umso erfreulicher war es dann, dass wir mit dem ersten Tag der Ausbildung noch ausreichend Schnee auf den Skipisten vorfanden.  Untergebracht waren wir in der Naturbaude Eschenhof, eine nette Pension, die für Schülergruppen sehr gut geeignet ist. Mit dem Essen und der Unterkunft waren alle Schüler und wir Lehrer sehr zufrieden. Dem Koch dankten wir mit unserem Schlachtruf „Hussasa: Fass die Sau“. Der erste Tag der Ausbildung ist für alle Beteiligten immer der anstrengendste Tag. Er begann mit dem Ausleihen der Skiausrüstung, mit dem Anziehen der Skischuhe, was für Einige schon nicht so einfach war und mit dem richtigen Tragen der Ski zum Hang. Die erste schwierige Hürde, die die Schüler meistern mussten, war mit den Skischuhen in die Skibindung zu gelangen. Die Meisten kamen hier ganz schön ins Schwitzen. Hier zeigte sich, wer über ein gutes Gleichgewicht verfügte und wer sicher auf einem Bein stehen konnte. Erst als alle sicher diese Technik beherrschten, führten wir, wie dann jeden Tag, unsere Skigymnastik durch. Frau Normann zeigte sich hier sehr engagiert. Am ersten Tag standen Gewöhnungsübungen mit den Skin, wie Gleiten durch Doppelstockschub vor- und rückwärts, paralleles Treten bergauf, Fall- und Aufstehübungen am Hang, aus dem Stand und das Erlernen des Schneepfluges auf dem Programm. Schüler, die zum zweiten Mal teilnahmen, konnten schon in der zweiten Tageshälfte an der Festigung der erlernten Techniken arbeiten. In den folgenden Tagen kamen dann noch die Pflugbögen links und rechts mit zunehmender Hangneigung und damit auch mit erhöhter Geschwindigkeit dazu. Unter Berücksichtigung der individuellen Fähigkeiten wurden mehrere Slalomstrecken mit unterschiedlichen Anforderungen immer wieder geübt, um die erlernten Techniken zu festigen. Denn nur, wer mehrere Pflugbögen sicher beherrschte, durfte den Übungshang verlassen und mit dem Schlepplift auf den „richtigen“ Fichtelberg gezogen werden, um dann die tolle Abfahrt zu meistern. In diesem Jahr haben zwölf Schüler/innen erfolgreich an der Abfahrt mit Schlepplift teilgenommen. Probleme hatten diese nicht mit der Abfahrt, sondern im Umgang mit dem Schlepplift. Bei den ersten Versuchen fielen nicht wenige aus dem Lift. Aber auch diese Schwierigkeit  wurde dann bei den weiteren Versuchen erfolgreich bewältigt. Für diese zwölf Schüler/innen gestaltete sich diese Abfahrt zu einem unvergesslichen Höhepunkt. In diesem Jahr erlernten alle Schüler die erforderlichen Techniken, um relativ sicher den Übungshang herunterzufahren. Die Sportlehrer waren begeistert von der Einsatzfreude ihrer Schützlinge.  Zur Bestätigung ihrer Teilnahme erhielten alle Schüler entsprechend ihrer Leistungen bei der Zeugnisübergabe eine Urkunde. Neben der anstrengenden Skialpinausbildung standen auch gemeinsame Unternehmungen wie die Wanderung zum Hotel von Jens Weißflog und die abendliche Wanderung zum Fichtelberg, wo das Nachtskifahren stattfand, auf dem Programm.  Die Schüler waren von den vielen Schneekanonen und den Skisprungschanzen schwer beeindruckt. Die Sportlehrer bedanken sich bei allen teilnehmenden Schülern für ihr diszipliniertes Verhalten und vor allem auch bei allen Kollegen der Schule, die vor Ort für einen reibungslosen Schulalltag ohne die Sportlehrer sorgten.

 

Die Sportlehrer/innen

 

Frau Ilg, Frau Normann, Herr Wegner und Frau Rochow

Impressionen vom Skilager

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